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Meet Mallorca


Naturpark S'Albufereta

S'Albufereta ist eines der bedeutendsten Feuchtgebiete der Insel.

Seine Artenvielfalt und der gute Zustand der Küstenlandschaften wie auch der landwirtschaftlichen Flächen des Naturparks verleihen ihm große ökologische Bedeutung.

In S'Albufereta kann man das ganze Jahr hindurch hervorragend Vögel beobachten. Nicht weniger als 196 von insgesamt 325 auf den Balearen himischen Vogelarten sind hier bereits gesichtet worden. Das Feuchtgebiet steht als Lebensraum für Vögel in engem Zusammenhang mit S'Albufera auf Mallorca und dient als Brutrevier für seltene Arten wie das Purpurhuhn (Porphyrio porphyrio), die Rohrweihe (Circus aeruginosus), den Stelzenläufer (Himantopus himantopus), die Schlafstelze (Motacilla flava) und den Mariskenrohrsänger (Acrocephalus melanopogon). Dazu kommen weiter verbreitete Arten wie der Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis), das Blesshuhn (Fulica atra) und das Teichhuhn (Gallinula chloropus).

Das Gebiet ist im Frühjahr und Herbst ein wichtiger Ruhe- und Futterplatz für Zugvögel, Arten aus Nordeuropa nutzen es gar als Winterquartier. © www.illesbalears.es

Cabrera Inselgruppe Meeres- und Landesnaturschutzgebiet

Um die 10 km südlich vom Kap Salines befindet sich die Inselgruppe Cabrera, die zum Meeres- und Landesnaturschutzgebiet erklärt wurde.

Die erste Freude des Besuches beginnt mit der Überfahrt zwischen den vielen kleinen Inseln allmöglicher Farben und mit der Gesellschaft der Seemöwen und der Delfine.
Die Inselgruppe Cabrera trennte sich von Mallorca vor ungefähr 15.000 Jahren ab. Sie besteht aus einer Hauptinsel, Cabrera, und 18 kleinen Inseln; die erste die erscheint ist Na Foradada, ein flacher Felsblock mit senkrechten Wänden. Die Insel Cabrera, mit ihrem kleinen Hafen, an dem die 'golondrinas', die typischen kleinen Dampfer, anlegen, ist 1.569 ha gross und ist eine Abfolge von Kliffs, kleinen Buchten, Kaps, Sandstränden und wunderschönen Küstenhöhlen. Die eindrucksvollste ist Sa Cova Blava, die Blaue Höhle, mit einer geheimnisvollen Naturkomposition von Licht und Farbe.

Cabrera stellt zur gleichen Zeit auch ein wesentliches Ökosystem für Fauna und Flora. Mit seinen über 450 Pflanzenarten ist es ein strategischer Aufenthaltsort für viele Vögel während ihrer Wanderzüge. Hier findet man die unterschiedlichsten Vogelkolonien des westlichen Mittelmeers, mit der besonderen Präsenz des Eleonorenfalkens, der in der Umgebung der kleinen Inseln leicht zu erkennen ist. Die dominierende Art der Landestierwelt sind die 10 Unterarten der Eidechsen, die Cabrera bewohnen. © www.illesbalears.es

Das Naturschutzgebiet S'Albufera de Mallorca

Die Albufera de Mallorca ist ein Gebiet aus sumpfigem Terrain mit einer Fläche von ca. 2.850 Hektar und einem Durchmesser von 32 Kilometern.

Das Naturschutzgebiet S'Albufera de Mallorca

Die Albufera de Mallorca ist ein Gebiet aus sumpfigem Terrain mit einer Fläche von ca. 2.850 Hektar und einem Durchmesser von 32 Kilometern. Sie grenzt an die Gemeinden Alcúdia, Muro und Sa Pobla und ist für dieses Gebiet der Insel von außerordentlicher wirtschaftlicher und ökologischer Bedeutung. Dieses Areal, das als die große Albufera bekannt ist, ist nicht zu verwechseln mit der kleinen Albufera von Pollença.

Ein großer Teil der Albufera de Mallorca (1.700 Hektar) hat seine natürliche Beschaffenheit bewahrt und stellt aufgrund seiner geringen Degradation einen privilegierten Raum von großem ökologischem Wert dar. © www.illesbalears.es

Das Naturschutzgebiet von Mondragó

Das Naturschutzgebiet von Mondragó befindet sich in einem Gebiet, dass besonders reich an Vogelbeständen Mallorcas ist.

Von der Landschaft her ist das Gebiet sehr unterschiedlich, man findet beispielsweise große Sturzbäche, welche ihre Mündung an schönen Stränden haben, oder auch Eichenwälder, wo viele Orchideen wachsen.
Dieses Gebiet, so besonders interessant ist, liegt im Südosten Mallorcas, in der Gemeinde von Santanyí. 1992 wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt und seit 1995 ist es auch zum besonderen Vogelschutzgebiet deklariert worden; So wurdenmehr als siebzig Vogelarten registriert, die meisten davon sind Zugvögel und typisch für Feuchtzonen.

Der Boden besteht aus Kalksandgestein, das in horizontalen Schichten liegt; Diese Schichten waren einst Klippen im Miozän. Das Naturschutzgebiet ist 785 Hektar groß und der höchste Punkt ist 57 Meter Höhe.

Von der Landschaft her ist das Gebiet sehr unterschiedlich. So findet man an der Küste offenen Schluchten, wo bei Regen Sturzbäche bis zu den Stränden fließen, aber auch kleine Dünen sind zu sehen; sowie Klippen und Feuchtzonen, wo die Vegetation vor allem Schilfrohr ist wie beispielsweise an den Buchten S'Amarador y ses Fonts de n'Alis. In der Landesmitte jedoch findet man vor allem Steineichenwälder, wo sehr viele Orchideen wachsen. © www.illesbalears.es